Sonnenschutz – ohne schädliche Inhaltsstoffe

von | Aktualisiert am 28-07-2022 | Veröffentlicht am 09-04-2022

Wir brauchen die Sonne

Wir Menschen brauchen und lieben die Sonne. Sie sorgt für gute Laune und Lebensfreude, unterstütz unser Immunsystem und ermöglicht die Bildung von Vitamin D. Zu wenig Sonne macht uns depressiv und fördert die Entstehung von Rachitis.

Aber zu viel Sonne schadet uns. Hautkrebs kann entstehen und unser Immunsystem zusammenbrechen. Um uns zu schützen greifen wir zu Sonnenschutzprodukten und alles ist gut… Ist das wirklich so?

Auf was du achten solltest und welche Art von Produkten es gibt erfährst du in diesem Artikel.

Sonnenbrand

Was passiert eigentlich bei einem Sonnenbrand?

Unser Organismus schützt sich vor zu viel Sonneneinstrahlung, indem die Haut eine sogenannte Lichtschwiele bildet, die Haut passt sich der Sonneneinstrahlung an. Diese eingelagerten Substanzen (Aminosäuren ) bilden einen hervorragenden Lichtschutz. Bei starker Sonneneinstrahlung baut sich die Lichtschwiele langsam auf und bei weniger genauso wieder ab.

Ein Sonnenbrand ist der ultimative Indikator der Haut, der uns sagt, dass es viel Zuviel des Guten war. Er zeigt uns die Gefahr an und ermöglicht uns somit einen Lernprozess.

Eine Sonnenschutzcreme brauchen wir deshalb nur, wenn unsere Haut nicht die Möglichkeit hat, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen.

Chemische UV Filter

In handelsüblichen Sonnenschutzcremes werden mit chemischen Filtersubstanzen gezielt jene Strahlen aus dem Spektrum des Sonnenlichts herausgefiltert, die für den Sonnenbrand verantwortlich sind. So wird ein Sonnenbrand hinausgezögert oder ganz verhindert. Durch die Reststrahlung entsteht trotzdem ein Schaden, nur macht uns kein Sonnenbrand mehr auf diesen aufmerksam.

Mit den Jahren hat sich sogar herausgestellt, dass etliche chemische Filtersubstanzen problematisch, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend sind. Sie können Allergien auslösen und stehen in Verdacht, hormonell zu wirken – in Tests hat man herausgefunden, dass bei Ratten die Gebärmutter vergrößert wird, in Gewässern sorgen diese für Korallen- und Fischsterben.

Das Ausmaß der chemischen UV-Filter auf das Ökosystem der Meere ist mittlerweile enorm. Die schädlichen Substanzen hemmen das Wachstum von Phytoplankton, beeinträchtigen das Wachstum von Grünalgen, schädigen das Immunsystem von Meeresbewohnern und reduzieren die Fruchtbarkeit der Fische usw.. Mittlerweile verbieten bereits seriöse Anbieter von Tauch- und Schnorcheltouren den Teilnehmenden Sonnencremes aufzutragen, bevor sie ins Wasser gehen.

Filter oder Nanopartikel sollen uns vor der geliebten Sonne schützen. Nanopartikel  dringen jedoch bis in die Blutbahn unseres Körpers ein, wo keine Barrieren mehr sind.

Oft ist nicht nur in Sonnencremes ein chemischer Lichtschutz verarbeitet, sondern auch in Make-up, Tagescremes und in Kleidung – vor allem in Babykleidung – von wo aus dieser durch den Körper zieht. Die Dosis macht das Gift!

Der physikalische Sonnenschutz

Mineralische UV-Filter

Der natürliche Weg ein Zuviel an Sonne zu vermeiden ist der physikalische Weg:

  • Raus aus der Mittagssonne und die Haut langsam an die Sonne gewöhnen.
  • In den Schatten gehen.
  • Entsprechende Kleidung und Sonnenhut tragen.
  • Physikalische Sonnenschutzprodukte (mineralische Filter) imitieren diesen Weg

Mineralien wie Titanoxid und Zinkoxid in einer hautfreundlichen Cremegrundlage, bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die UV-Strahlen wie kleine Spielgel das Licht. Je dichter die reflektierenden Teilchen aneinander liegen, desto höher ist der Lichtschutzfaktor.

Diese anorganische Mineralien sind sogar für Menschen mit hochempfindlicher Haut gut verträglich und gesundheitlich unbedenklich, wobei wiederum Titandioxid allgemein als womöglich krebserregend angesehen wird. Allerdings gibt es hier auch Unterschiede! Rosel Heim verwendet im Sonnenschutz unbedenkliches Titanoxid.

Ein Nachteil bei den mineralischen Filtern ist, dass sie sich schwieriger auf die Haut auftragen lassen und ein weißlicher Film zurück bleibt. Um dieses Problem zu lösen, werden Titandioxid und Zinkoxid häufig als Nanopulver der Creme beigegeben – Nanopartikel!!! Diese Form ist nicht zu empfehlen. Bei Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid ist nicht zweifelsfrei geklärt, ob sie in die Haut eindringen und den Organismus gefährden können.

Produkte, die wir getestet haben und bei denen wir selber absolut keine Bedenken haben können wir von Rosel Heim (Regulative Hauttherapie) und von Pharmos Natur (100% Naturkosmetik) empfehlen.

TIPPS

So findest du den richtigen Sonnenschutz…

… ohne deiner Gesundheit und der Umwelt zu schaden, und auf was du bei Kauf eines Sonnenschutzproduktes achten solltest:

  • Achte auf einen ausreichender Lichtschutzfaktor – ab LSF 15 hierzulande, in südlichen Ländern höher.

  • UV-Filter sollten sich unter der Strahlung nicht zersetzen und müssen photostabil sein.

  • An die Wasserfestigkeit denken: Keine Sonnencreme ist absolut wasserfest, deshalb ist es wichtig den
    Sonnenschutz alle paar Stunden und nach dem Baden sowie nach starkem Schwitzen zu erneuern.

  • Vermeide Sonnencreme mit chemischen UV-Filtern insbesondere:
    • Octyl Methoxycinnamate
    • Octocrylene
    • Benzophenone-3,-4,-5
    • Ethylhexyl Salicylate
    • Ethylhexyl Dimenthyl PABA
    • Isoamyl Methoxycinnamate
    • Polysilicone-15
    • 4-Methylbenzylidene Camphor

  • Prüfe ob das Produkt Mikroplastik enthält (sammelt sich in der Umwelt an)

  • Prüfe mögliche weitere Schadstoffe in der Kosmetik

  • Achte auf Sonnencreme mit mineralischen UV-Filtern (die nicht als Nano-Partikel beigemengt sind)

Unsere Empfehlung

Lass dich beraten!

Für einen optimalen Lichtschutz deiner Haut kannst du dich kostenlos beraten lassen.

Alle individuelle Kriterien, wie Absorptionsverhalten, Dicke der Hornschicht, Pigmentierung und die zu erwartende Sonnenintensität können berücksichtigt werden. Somit kann für dich ein optimales Pflegekonzept  erstellt werden.

 

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